Am 20.04. und 23.04.2026 durften unsere 3. Klassen an zwei besonderen Projekttagen teilnehmen, die uns als Schule besonders am Herzen liegen: der Prävention von Mobbing – ganz im Sinne unseres Jahresthemas „Gemeinsam leben, lernen und erleben.“
Wir erleben im Schulalltag immer wieder, wie wichtig ein respektvolles und wertschätzendes Miteinander ist – und wie verletzend Ausgrenzung und Mobbing für Kinder sein können. Deshalb sehen wir es als unsere Aufgabe, dieses Thema frühzeitig, offen und nachhaltig mit unseren Schülerinnen und Schülern zu bearbeiten.
Gemeinsam mit Simon Huck, der die Projekttage mit viel Engagement durchgeführt hat, und begleitet durch unsere Schulsozialarbeiterin, konnten die Kinder sich auf vielfältige Weise mit dem Thema auseinandersetzen. Durch Spiele, Rollenspiele, Gespräche und Reflexionsrunden wurde das Thema altersgerecht und zugleich eindrücklich vermittelt.
Besonders bewegt hat uns und die Kinder die persönliche Geschichte von Simon K., der selbst in seiner Schulzeit Mobbing erfahren hat. Seine Offenheit hat einen sehr authentischen Zugang geschaffen und den Schülerinnen und Schülern gezeigt, wie wichtig es ist, hinzuschauen, Hilfe zu holen und füreinander einzustehen.
In einer vertrauensvollen Atmosphäre konnten die Kinder ihre Gedanken und Gefühle teilen, eigene Erfahrungen reflektieren und gemeinsam überlegen, wie sie im Alltag füreinander da sein können. Für uns ist es ein zentrales Anliegen, die Kinder darin zu stärken, Verantwortung für sich selbst und andere zu übernehmen – ganz im Sinne unseres Mottos, Gemeinschaft aktiv zu leben.
Wir sind überzeugt: Prävention muss früh beginnen. Nur wenn Kinder schon in der Grundschule lernen, respektvoll miteinander umzugehen und Grenzen wahrzunehmen, kann Mobbing langfristig entgegengewirkt werden. Solche Projekte sind daher ein unverzichtbarer Bestandteil unserer pädagogischen Arbeit und ein wichtiger Baustein unseres gemeinsamen Lernens und Erlebens.
Ermöglicht wurde dieses wichtige Projekt durch die Förderung aus dem Präventionskatalog des Landkreises Eichsfeld. Ohne diese Unterstützung wären solche intensiven und nachhaltigen Angebote im Schulalltag kaum realisierbar. Dafür sind wir sehr dankbar.
Die Projekttage haben uns einmal mehr gezeigt, wie wichtig es ist, nicht wegzuschauen, sondern gemeinsam Haltung zu zeigen – für ein starkes, respektvolles und sicheres Miteinander an unserer Schule. (B. Körber)

